Roboter-Wettbewerb des Fachbereichs Elektrotechnik und Informationstechnik

Wie sammelt man Pfandflaschen ein ?
Roboterwettbewerb 2007 für Schülerinnen und Schüler in der Fachhochschule Südwestfalen in Hagen

Auch in diesem Jahr ging es beim Roboterwettbewerb des Fachbereichs Elektrotechnik und Informationstechnik der Fachhochschule Südwestfalen in Hagen wieder um das leidige Thema "Aufräumen", diesmal um die Beseitigung von "Müll" und ganz konkret um das Aussortieren der Pfandflaschen aus dem Müll.


Foto: Die Schüler des Reichenbach Gymnasiums freuten sich über den ersten Platz: (v.l.n.r.) Vorsitzender des Hagener Fördervereins VdF Dipl.-Ing. Hermann Klein, Kevin Gregull, Geza Lebro, Prof. Dr. Jürgen Richter, Jan Oliver Böker



Wer kennt die Situation nicht: Nach einen Event, z.B. einem Stadtfest oder Karnevalsumzug liegt überall der Müll verstreut. Gut, wenn man einen Teil der Aufräumkosten wieder hereinholen kann, z.B. indem Pfandflaschen aussortiert werden und das Flaschenpfand kassiert wird. Das Aussortieren der Flaschen wird wesentlich erleichtert, wenn der gesamte Müll durch einen Roboter zusammengefegt wird. Das alles ist noch Zukunftsmusik und ein derartiger Roboter existiert noch nicht.

Erste Lösungsansätze präsentierten jetzt Schülerinnen und Schüler von Hagener und umliegenden Schulen beim Roboterwettbewerb der Hochschule. Ihre Aufgabe: Mit Hilfe des LEGO-Mindstorm-RXC-Baukastens einen " Robo-Bottle-Collector" zu konstruieren und in Rahmen eines Wettkampfes das Aufräumproblem zu lösen.


Eine große weiß beschichtete Holzplatte simulierte das aufzuräumende Areal, umgrenzt von einer Plexiglasscheibe, die das Abstürzen der Roboter verhinderte. Durch Linien getrennt waren der Startbereich des Roboters sowie der Müllsammelbereich. Darüber hinaus gab es ein Podest, über das der Roboter mindestens einmal fahren musste. Aufgabe der Schüler war es nun, mit ihrem selbstgebauten Roboter in einer Zeit von maximal fünf Minuten möglichst viel Müll, dargestellt durch Duplosteine, in den Sammelbereich zu transportieren und am Schluss wieder in die Startbox zu fahren und dort das Programm zu beenden. Punkte wurden am Schluss vergeben für die Anzahl der gesammelten Duplosteine, für das Überfahren des Podestes und dafür, dass der Roboter zum Abschluss wieder in die Startbox fuhr und sich dort automatisch ausschaltete. Gewonnen hatte das Schülerteam, dessen Roboter die höchste Punktzahl erzielt hatte.


Bereits zum vierten Mal veranstaltete der Hagener Fachbereich diesen Wettbewerb. " Wir sind jedes Mal aufs Neue überrascht, mit welcher Begeisterung und Kreativität die Schüler die Aufgabenstellung lösen", weiß Prof. Dr. Jürgen Richter, gemeinsam mit Prof. Dr. Gerhard Neugebauer Koordinator des Wettbewerbs und im Hauptberuf Hochschullehrer für Informatik, zu berichten. "In diesem Jahr haben wir zum letzten Mal die Mindstorm RCX-Roboter als Standardsystem vorgeschrieben. Beim nächsten Wettbewerb werden wir den Schülern dann die neuen LEGO-NXT-Roboter-Baukästen zur Verfügung stellen."
Sieger wurde in diesem Jahr das Reichenbach Gymnasium in Ennepetal. Das Schülerinnen-Team des Städtischen Gymnasiums Gevelsberg belegte einen tollen zweiten Platz. Angetreten waren noch weitere Teams des Gymnasiums, die jedoch an technischen Problemen scheiterten. Dritter wurde die Gesamtschule Haspe in Hagen.
Der Wettbewerb wurde finanziell unterstützt durch den Verein der Freunde der Fachhochschule Südwestfalen in Hagen e.V.. Vorsitzender  Hermann Klein überreichte dem Siegerteam den Gewinnerpokal, einen LEGO-Baukasten sowie Kinokarten.

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